Mercedes-Benz M-Klasse ab 2011 / GLE ab 2015

Fahrkultur in Reinform
Die Mercedes M-Klasse zählt noch zu den lupenreinen SUV, die auch für Ausflüge in mehr oder minder schweres Gelände gewappnet sind. Die dritte, Ende 2011 eingeführte Generation, die seit 2015 unter dem Namen GLE antritt, punktet mit viel Komfort, höherer Agilität, sparsamen Motoren, neuester Antriebstechnik und modernsten Assistenzsystemen. Auch Zuverlässigkeit ist für den Geländewagen kein Fremdwort: Im DEKRA Gebrauchtwagenreport 2018 parkt er, wie bereits im Jahr 2016, in der Klasse Geländewagen/SUV auf dem SUV-Siegertreppchen ganz oben. 

Überdies liefert die M-Klasse den Beweis, dass selbst große SUV das Einmaleins des Spritsparens beherrschen können. 1500 lautet die magische Zahl: So viele Kilometer schafft der ML 250 BlueTec 4Matic Vierzylinderdiesel (204 PS/ 150 kW) bei einem Normverbrauch von 6,0 Litern mit einer 93-Liter-Tank-Füllung, und das bei einem satten Drehmoment (500 Nm) und 9 Sekunden von Null auf Hundert. Im Vergleich zum Vorgänger konsumierte die Modellpalette bei Einführung im Schnitt 25 Prozent weniger Kraftstoff.

Sehr effizient geht auch der 350 BlueTec 3,0-Liter-V6 mit 258 PS/190 kW zu Werke, der 6,8 Liter verbraucht, aber mit deutlich besseren Fahrleistungen aufwartet. Wer einen Benziner favorisiert, kann zum 350 4Matic (306 PS/225 kW) oder zum sportlich inspirierten 63 AMG 4Matic greifen. Alle Motoren sind mit einer Kraftstoff sparenden 7-Stufen-Automatik kombiniert.

Die M-Klasse bietet hohen Fahrkomfort sowie dynamisches Handling auf Asphalt, nicht zuletzt dank aktiver Wankstabilisierung, und lässt auch beste Offroad-Talente nicht missen. Bei Fahrten abseits befestigter Wege kommen neben dem permanenten Allradantrieb eine elektronische Traktionssteuerung und ein Offroad-Programm zum Zuge. Auf hartgesottene Off-Road-Fahrer wartet ein On&Offroad-Paket mit sechs Fahrprogrammen ergänzend zu Unterfahrschutz, Verteilergetriebe, Längsdifferenzialsperre, modifizierter Luftfederung und hoher Bodenfreiheit. 

Der vorn wie im Fond großzügige Innenraum gibt sich auf Wunsch edel-exklusiv oder sportlich und ist top verarbeitet. Üppig und variabel fällt der 690 Liter fassende Gepäckraum aus. Bei Vorklappen der Fondsitze entstehen stattliche 2010 Liter Ladevolumen auf ebener Fläche. 

Die M-Klasse profitiert vom Mercedes Sicherheitskonzept Real Life Safety, das sich am realen Unfallgeschehen orientiert. Neben aufwendigen Knautschzonen, bis zu neun Airbags, ESP, und Fußgängerschutz gibt es für den SUV eine Armada von Assistenzsystemen, wie etwa Bremsassistent, Müdigkeitserkennung, Reifendruckkontrolle und Pre-Safe bis hin zu Nachtsicht-, Spurhalte- und Totwinkel-Assistent.

Seit dem Facelift im Herbst 2015 heißt die M-Klasse GLE, die aktuelle Bezeichnung für MB SUV im E-Klasse-Format. Neu im Programm sind seitdem auch ein Modell nur mit Heckantrieb, der Plug-In Hybrid GLE 500e und noch sparsamere Motoren.

Kommentar 2018
Früher M-Klasse – jetzt GLE-Klasse. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied. Bei der Hauptuntersuchung gibt es durch die Prüfer, auch bei Laufleistungen jenseits der 100.000 km, sehr wenig auszusetzen, nur vereinzelt wurden ölfeuchte Getriebe festgestellt. Der Mercedes erreicht somit dieses Jahr die Top-Position in der SUV-Klasse. Glückwunsch!

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